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HPV-Test

Sogenannte Papillomviren können gutartige genitale Warzen hervorrufen (Low-Risk-Virus) - es gibt aber auch Untergruppen, die Zellveränderungen am Gebärmutterhals hervorrufen (High-Risk-Virus). Letztere werden mit einem erhöhten Risiko für Gebärmutterhalskrebs in Verbindung gebracht. Die Übertragung erfolgt ausschließlich sexuell. Der Test weist sowohl die harmlosen, als auch die gefährlichen Typen nach.

Um die Krebsvorsorge wesentlich aussagekräftiger zu machen, empfehlen wir die Durchführung eines HPV-Tests. Aufgrund epidemiologischer Studien nimmt man an, dass heute etwa 20% aller Frauen im Alter von 20 bis 50 Jahren von HPV betroffen sind. HPV kann verschiedene Krankheitsbilder an unterschiedlichen Körperstellen verursachen. Von besonderer Bedeutung sind hierbei Infektionen des weiblichen Genitales mit über 30 Genotypen.

Die "Low-Risk-Virus"-Typen, hierbei insbesondere HPV-Typ 6, verursachen Kondylome (condylomata acuminata, Feigwarzen). Etwa 1% aller jungen, sexuell aktiven Frauen, leidet an Kondylomen. 
Das Ausmaß des Befalls mit Kondylomen kann zum Teil massiv sein und sich über den gesamten Genitoanalbereich ausdehnen. Kondylome äußern sich durch hautfarbene, meist multiple, weiche warzige Gebilde, die zunehmend wachsen und zu großen papillomatösen Knoten oder plattenartigen Gebilden gedeien.

Lässt sich ein gefährlicher Viren-Typ (High-Risk-Virus) nachweisen, sollte man die ärztliche Kontrolle alle 3 Monate durchführen um bösartige Zellveränderungen am Gebärmutterhals frühzeitig zu erkennen.